Review – Jefftron ProcessorUnit V2

Hallo,

nachdem vor einigen Monaten von Jefftron (ein Hersteller von Mosfets aus CZ) eine neue ProcessorUnit herausgekommen ist, die wie die ASCU oder Chimera innerhalb der Gearbox verbaut werden kann, musste ich diese natürlich testen.

 

Lieferumfang / Versionen

Die ProcessorUnit v2 von Jefftron wird ganz simpel in einer kleinen Tüte inkl. Bedienungsanleitung auf Englisch geliefert.
Jefftron-typisch gibt es 2 verschiedene Versionen, einmal mit und einmal ohne Kabel.

Ich habe inzwischen sowohl die eine als auch die andere Version verbaut und empfehle euch, die Version mit Kabeln zu kaufen – selber anlöten ist zwar mit Geschick machbar, aber die Platine ist wirklich klein und man kommt sehr schnell mal an eine falsche Stelle.

Zusätzlich zu den offiziellen Versionen gibt es bei Begadi (Link dann unten) die passende Version für den deutschen Markt. Die Unterschiede erkläre ich auch später noch.

 

What the fuck is this ?

Die Jefftron ProcessorUnit v2 ist ein Drop-In Mosfet für v2 Gearboxen.
Dabei wird die normale Switch-Unit komplett ausgebaut und durch das Jefftron ersetzt.
Man hat dann zum einen ein Mosfet direkt in der Gearbox verbaut (spart Platz), zum anderen auch gleich einen Micro-Switch für den Trigger.
Und zu guterletzt lässt sich das Ding auch noch Programmieren um einige nette Funktionen anpassen zu können.

Aktuell gibt es dieses Mosfet NUR für v2 Gearboxen.

 

Einbau

Der Einbau ist nicht sonderlich kompliziert, man muss jedoch ein wenig mit den Kabeln aufpassen.
Das Mosfet selber hat 3 Kabel (2x schwarz für Motor und Batterie und 1x blau als Signalkabel, welches einfach auf rot aufgelegt werden muss), die durch die Gearbox geführt werden müssen.
Dies ist außer direkt vorne beim Trigger aber normalerweise absolut kein Problem.

Wie schon gesagt, es kommen nur TM kompatible V2 Gearboxen in Frage.
Auch die ICS Split-Gearbox ist übrigens absolut kein Problem (siehe Bilder).

Im Gegensatz zu ASCU und Chimera sind keinerlei „Umbaumaßnahmen“ in der Gearbox notwendig. Weder der Anschlag für den Switch-Schieber noch CoL oder ARL müssen oder dürfen entfernt werden.

Im Gegensatz zu ASCU und Chimera wird beim Jefftron der gewählte Feuermodus nicht über die Position der SelectorPlate sondern über den CoL ausgelesen. Dies hat den Vorteil, dass mit einer Semi-Selectorplate gar nicht auf den FullautoModus gewechselt werden kann. (Thema Legalität)

 

Die Verkabelung kann übrigens sowohl nach hinten als auch nach vorne durchgeführt werden. Die mitgelieferten Kabel sind für beide Varianten lang genug.

 

Programmierungsmöglichkeiten

Jetzt kommen wir zum wirklich interessanten Teil. Was können wir hier programmieren ?

Was einem natürlich als erstes ins Auge springt sind die Feuermodi :
– Save – Semi – Auto
– Save – Semi – Burst/Auto (kurz antippen = Burst, gedrückt halten = Auto)
– Save – Semi – Semi
– Save – Semi – Burst
– Save – Semi – Semi (Einstellbare Pause zwischen den Schüssen, Motor vibriert wenn wieder freigegeben)
– Save – Burst – Burst/Auto (kurz antippen = Burst, gedrückt halten = Auto)
– Save – Semi/Burst – Burst/Auto (sollte jetzt klar sein wie das läuft)

Für den deutschen Markt, hat der Entwickler in Zusammenarbeit mit Begadi eine eigene Version herausgebracht.
Bei dieser wurden die letzten 2 Schussmodi entfernt. Denn in diesen Modi wäre es möglich auch mit Semi-Selectorplate Burst zu schießen – und hey, das wollen wir ja nicht.
Alle anderen Feuermodi sind frei programmierbar, jedoch ohne Fullauto-Selectorplate nicht auswählbar.

Weitere Programmierfunktionen sind dann noch :

– Burst Dauer (wenn man denn Burst schießen kann – Ausland/0,5j)
– Motorgeschwindigkeit (über PWM wird hier die Drehgeschwindigkeit des Motors beeinflusst)
– Pause zwischen Schüssen (siehe oben bei den Schussmodi, für eventuelle Sniper praktisch)
– Precocking (Vorspannen des Pistons)
– Aktivbremse an/aus, Stärke (Leicht, Mittel, Stark)
– Akkuüberwachung (Motor vibriert bei jedem Schuss wenn der Akku bald leer ist, Waffe schießt nicht mehr wenn Akkuspannung zu niedrig ist)

 

Alle Programmieroptionen werden über den Trigger gesteuert. Dies erfolgt so :

– Akku anstecken
– Motor vibriert einmal
– Motor vibriert ein zweites mal
– Waffe ist feuerbereit

Wenn man nun zwischen dem 1. und 2. Vibrieren des Motors den Trigger drückt, landet man im Programmiermodus. Dieser sprengt den Umfang hier – aber die Anleitung ist z.b. bei Begadi verlinkt zum Nachlesen.

 

Besonderheiten

Wie oben schon erwähnt, wird hier der CoL und der ARL in der Gearbox gelassen.
(ARL sollte man übrigens auch bei der ASCU nicht entfernen, schont die Elektrik)

Hat auch einen Vorteil übrigens, der CoL ist ein billiges Verschleißteil – sollte der mal irgendwann kaputt sein ist er billig getauscht. Verabschiedet sich dagegen der Microschalter bei Chimera und ASCU wird es teurer/komplizierter.
Jefftron besitzt ebenfalls einen Microschalter, dieser liest jedoch nur den CoL aus und nicht das Gear selber – schont ein wenig die Technik.

 

Zusätzlich werden die ersten 3-5 Schüsse die man abfeuert als Referenzwert gespeichert (nach jedem Akku anstecken werden diese gemessen). Damit werden die Aktivbremse und der Schusszyklus kalibriert.
Hier muss man bei ICS etwas aufpassen – wenn man die ersten Schuss mit geöffneter Gearbox durchführt wird sich das System dann bei geschlossener Gearbox mit dem Timing schwer tun.
In dem Falle einfach nochmal Akku kurz ab und neu ran – dann läuft das problemlos.

Ah, was ich gerade fast vergessen habe – die Dinger sind (wenn bereits ab Werk verkabelt) mit einer speziellen Lackschicht überzogen und laut Hersteller komplett Wasserdicht. Also nix mit „hilfe meine ASCU wird nass“ 😉

 

Erfahrungen

Der Jefftronprocessor ist jetzt seit gut 2 Monaten bei mir in meiner ICS PAR MK3 verbaut.
Wenn man die Kalibrierung (siehe oben) nicht durcheinander bringt läuft das System sehr zuverlässig und macht keine Probleme.
Das Ansprechverhalten der Waffe is verdammt gut, einen Jam gab es noch nicht ein einziges mal.
Feuerrate und Ansprechzeit gehen mosfettypisch nach oben und durch die Programmierfunktionen kann man den Prozessor auf die eigene Waffe optimal einstellen.
Durch die Kalibrierung ist die Aktivbremse übrigens extrem präzise, bei ICS sieht man das sehr gut, dass die Gears bei den ersten 3-5 Schuss noch nicht an der gleichen Position halten, diese aber nach jedem Schuss besser wird.

 

Sonstiges

– ausgelegt bis 11,1V Lipo
– die Verkabelung die dran ist, ist Made in Germany und 1,5mm² – passt gut in die Gearboxen
– wie gesagt Wasserdicht
– durch Einbau in Gearbox geht kein Platz in Buffertube und Co verloren für ein extra Mosfet
– ich rate DRINGLICHST davon ab, die Internationale Version zu bestellen, durch die Programmierbarkeit von Burst auf die Semi-Feuerstellung ist dies NICHT LEGAL in Deutschland (ohne Werkzeug von Semi auf Burst umstellbar, daher illegal!!)

 

Links :

Shop bei Begadi : http://www.begadishop.de/catalog/product_info.php?products_id=11543

Video vom Hersteller : https://www.youtube.com/watch?v=4AmPxeNbQEQ

 

JefftronMosfets sind übrigens in Deutschland exklusiv bei Begadi erhältlich.

Wer keine V2 Gearbox hat aber trotzdem die Programmierfunktionen (aber kein Microtrigger) haben möchte, kann sich einfach die anderen ProcessorUnits mal anschauen. (oder eben auch mal die normalen Mosfets, die taugen auch ganz gut was und sind vom Preis/Leistungsverhältnis sehr interessant)

 

 

 

ProArms PAR MK3 Review (ICS-290)

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1. Lieferumfang

–          ICS PROARMS PAR MK3
–          Flip-Up-Sights
–          ein Highcap Magazin
–          Montageschlüssel zum Wechseln des Outerbarrel
–          kleine Packung ICS 0,20 g BBs
–          Reinigungsstab
–          eine bebilderte Betriebsanleitung in verschiedenen Sprachen

2. Externals

2.1 Body

ICS Airsoft Guns hat hier eine Replika auf den Markt gebracht, die dem realem Vorbild der PROARMS ARMORY PAR MK3 nachempfunden ist.

Bereits auf den ersten Blick wirkt die Waffe sehr hochwertig und ist mit einem Gewicht von 3225 Gramm in der hier vorgestellten CQB Variante (ICS-290) nur ca. 175 Gramm leichter als ihr echtes Vorbild.
Dieses recht hohe Gewicht resultiert aus der massiven Vollmetallkonstruktion, vor allem der Aluminiumhandguard zusammen mit dem Stahl Outerbarrel bringt ein ordentliches Gewicht auf die Waage.
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Die kantig, eckige Form des Upper-Receiver der PAR MK 3 wird im RIS fortgeführt. Da dieses direkt am Upper-Receiver anschließt hat die Waffe eine komplett durchlaufende Toprail. Das RIS ist sehr gut und massiv verarbeitet, sitzt bombenfest. Hier wackelt nichts.

Beim Original lässt sich das RIS mit einem Schnellspanner lösen um längere bzw. kürzere Versionen zu montieren. Bei der ICS Replika müssen hierzu 6 Schrauben (zwei auf jeder Seite und zwei unten) gelöst werden. Eigentlich schade.

Trotzdem lässt sich das RIS relativ schnell wechseln und mit unterschiedlichen Lauflängen kombinieren. Der Outerbarrel wird dann mit dem beiliegenden Schlüssel gelöst. Das Ganze dauert keine 5 Minuten und ermöglicht die PAR MK3 in verschiedenen Lauf- und Raillängen zu spielen was für verschiedene Szenarien sehr praktisch ist (z.B. SPR auf CQB).

Der Gasblock, der bei der ICS 290 leicht aus dem RIS ragt, lässt sich vom einteiligen Stahl Outerbarrel entfernen (bei den langen Versionen verschwindet dieser jedoch im RIS), ist frei schwebend innen am RIS anliegend und sorgt zugleich für eine Stabilisierung des OuterBarrels.

Der mitgelieferte Flashhider ist im ICS Design gehalten und ist mit einem 14mm Linksgewinde am Aussenlauf befestigt.
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4 Der stylische nach unten eckige Triggerguard ist ebenfalls aus Metall gefertigt und bietet mehr Platz für den Finger am Abzug als bei einer gewöhnlicher M4. Ideal für Spieler, die mit Handschuhen spielen. Auf der Seite befinden sich zwei unterschiedlich ausgeprägte Vertiefungen für die lange Fingerposition, die dadurch sehr angenehm ist.

Die drei Positionen des Fireselector sind mit SAVE, SEMI und AUTO und den dazugehörigen Piktogrammen ebenfalls auf beiden Seiten der Waffe graviert. In Deutschland hat die Stellung Auto logischerweise ebenfalls nur die SEMI Funktion.

Der Fireselector lässt sich bei guten Druckpunkt verstellen und rastet gut ein.

Das Dustcover wird durch die Betätigung des beidseitig bedienbaren Charginghandle bzw. beim ersten Schuss geöffnet und legt das Verschlussblech frei. Dieses wird durch das ICS EBB System mitbewegt. Wird der Charginghandle gezogen gehalten kommt man an die gut einzustellende Metall Hop Up Unit.

Die mitgelieferten Flip-Up-Sights sind sehr gut verarbeitet und lassen sich mittels einer Schraube beliebig auf der 20 mm Rail aufschieben. Leider sind die 4-Kantmuttern nicht gesichert und fallen beim Herausdrehen der Schraube ab.
Die Kimme ist seitlich per Einstellrad rastend einstellbar und
hat zwei verschiedene Absehen für Nah- und Fernbereich. Das Korn kann ebenfalls werkzeuglos per Drehrädchen rastend in der Höhe eingestellt werden.
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Der Pistolgrip liegt dank seines dickeren Griffrückens und der griffigen Oberfläche sehr gut in der Hand und passt optisch gut zur MK3.6

2.2 Verkabelung/Stock

Positiv ist anzumerken, dass ICS bei der MK3 bei der Verkabelung mitgedacht hat.

Diese ist außen an der Stocktube nach hinten geführt. Hier kann nun der Akku direkt im Tube verschwinden. Die Fummelei mit den 6 Schrauben um den Akku im Handguard verschwinden zu lassen, gehört nun der Vergangenheit an (im Vergleich zur Transform4 zum Beispiel).

7 Aber Vorsicht, hier passen nur recht kleine Akkus rein. Ein 7.4 LiPo 1000mAh passt gerade so.Für größere Akkus empfiehlt sich ein Crane Stock zu verwenden (bzw. die MK3 direkt mit CraneStock zu bestellen), oder den Akku in einer Tasche am Stock zu platzieren.

Außerdem ist der äußere Kabelkanal leider nicht für dickere Kabel geeignet, in dem Fall muss man doch wieder den Weg durch die Tube nehmen.

Der aus sauber verarbeitetem Kunststoff und wertig wirkende MTR Stock lässt sich in 5 Positionen verstellen, rastet knackig ein, wackelt nicht und trägt ebenso zum guten Gesamteindruck bei.

Praktisch ist auch die Öse zur Befestigung einer QD Slingmount. Durch den mitgelieferten Gummistopper lässt sich die Verstellbarkeit des Stocks begrenzen um Akkus und Kabel zu schonen. 8

Die beidseitige aus Stahl gefertigte Slingmount befindet sich zwischen Lowerreceiver und Buffertube und ist in leichtem grau Ton gehalten. Nach hinten hin ist ein ICS Logo aufgebracht.

2.3 Markings

Auf  dem Body bzw. dem Lower-Receiver finden wir auf beiden Seiten diverse Markings. Darunter ein Logo von PROARMS ARMORY sowie die Waffenbezeichnung, die Kaliberangabe 6mm, den Importeur und das F im Fünfeck.
Zusätzlich sind die „realen“ Kaliberangaben zivil und militärisch und eine Seriennummer. Die Logos und Markings sind sauber graviert und machen optisch einen guten Eindruck.
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2.4 Farben

Eine Waffe wurde in ansprechendem TAN geliefert. Die eloxierten und lackierten Teile sind fehlerfrei beschichtet. Das Eloxal weist jedoch leichte Farbunterschiede zwischen den einzelnen Bauteilen auf, was aber nicht unbedingt störend ist.
In der schwarzen Variante sind diese Farbunterschiede jedoch kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Alles in allem aber ein sehr hochwertiges Eloxal. Outerbarrel, Flashhider, Stocktube, Charginghandle, Fireselector, Dustcover und Forward-Assist-Button sind bei beiden Versionen in schwarz gehalten.

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3. Internals

Wie die meisten ICS Airsoftwaffen, ist auch die PAR MK3 mit der zweiteiligen Gearbox ausgestattet. Durch Herausdrücken des Pins über dem Fireselector lässt sich die Waffe aufklappen. Um dies problemlos zu ermöglichen, lässt sich ein leichtes Spiel zwischen Upper- und Lower-Receiver nicht immer vermeiden. ICS löst dieses Thema aber vorbildlich, denn unsere Testexemplare wiesen nur ein leichtes Spiel auf.

Die Uppergearbox ist hier die gleiche Version wie bei allen ICS EBB Modellen, die Lower jedoch unterscheidet sich ein wenig in der Form. Hier ist es also nicht möglich eine andere Gearbox aus einer ICS M4 zu verbauen. Ansonsten verwendet ICS bei der PAR MK3 nahezu die gleichen Teile wie bei den M4 Modellen, daher ist eine gute Ersatzteilversorgung gewährleistet.
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Die Lowergearbox wird in Deutschland ohne Federentspannfunktion geliefert und ist bis auf die äußere Shell baugleich mit denen der aktuellen M4 Reihen.
Wie gewohnt verbaut ICS hierbei Stahlgears (bis M150 Federn können diese übrigens problemlos genutzt werden), deren Shimming für eine Stockwaffe recht gut ist. Bei unseren Modellen war es nicht wirklich notwendig dies noch anzupassen.
Als Motor kommt auch hier der bekannte ICS 3000 in Einsatz, der sowohl mit 7,4V als auch mit 11,1V seine Arbeit einwandfrei verrichtet.
Lediglich beim Einsatz eines Mosfets mit Bremsfunktion wird der Motor relativ warm, dies sollte eventuell beachtet werden.

12 Verschiedene Spielszenarien mit unterschiedlichen Joulestärken lassen sich mit der ICS PAR MK3 gut meistern, da die Upper-Gearbox wie gewohnt sehr schnell gewechselt werden kann.Eine 2. Upper-Gearbox mit anderer Federstärke bietet sich hier natürlich an.Von Haus aus verbaut ICS eine M120 Feder, die für die meisten Spielfelder auch ausreichend sein sollte. Die Upper-Gearbox ist bereits ab werk relativ gut abgedichtet, sollte man jedoch mal Zylinder & Zylinderhead getrennt haben ist erneutes abdichten Pflicht.
Beim Piston handelt es sich um einen verstärkten POM Piston, der ebenso für das EBB zuständig ist – wird dieser ausgetauscht wird also gleichzeitig das EBB deaktiviert. Der ventilierte Pistonhead ist fest verschraubt (und verklebt) und dichtet von Haus aus bereits gut ab. 14

 

 

 

 

Zusätzlich wird von ICS direkt ein Tuninglauf mit 6.04mm Durchmesser und eine MetallhopupUnit verbaut. Diese ist sehr gut von außen einstellbar und auch sehr robust.
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Das HopUpGummi ist unserer Meinung nach in Ordnung und kann problemlos so gespielt werden. Lediglich die Dichtigkeit des HopUps könnte man mit etwas Teflonband noch verbessern. In unseren Tests konnten dadurch ca. 0,1-0,2J zusätzlich rausgeholt werden. Aber bereits ab Werk waren die Energiewerte unserer Waffen sehr konstant, was für ein relativ dichtes System spricht (Abweichung ± 0.01-0.02J).

Bei einigen Modellen konnten wir leider feststellen, dass das Verbauen eines Stahl-Innenlaufes zu Problemen mit dem Nozzle geführt hat. Die lässt sich durch Stabilisieren des Laufs und etwas schmieren des Nozzles jedoch schnell beheben.

4. Schussleistung

Die ICS PAR MK3 wurde bereits einem ordentlichen Praxistest unterzogen und auf der Dark Emergency gespielt.
Die Reichweite und Präzision können bereits „out of the box“ mit dem verbauten 6,04mm ICS Standard Innerbarrel und der ICS HopUp-Unit überzeugen. Die Werte mit 0,20g BBs liegen bei ca. 1,7 Joule und 427 FPS.

5. Preis

Die ICS PAR MK3 (ICS-290) wird voraussichtlich für 389,- € im Shop (Preisinformation Begadi) landen. Für eine Waffe mit Original-Markings und dieser Leistung ist dies gerechtfertig.

6. Fazit

Die ansprechende Airsoftreplika der PROARMS ARMORY PAR MK3 ist ICS sehr gut gelungen und ist bis auf wenige Punkte dem Original sehr ähnlich.

Wir können sie guten Gewissens jedem ambitionierten Airsoftspieler empfehlen.
Sowohl „Out of the box“ oder als sehr gute Grundlage für das professionelle Tuning.

Positiv

–          Gute Verarbeitung
–          Gute Schussleitung
–          hochwertig und massiv verarbeitet
–          (nahezu) realistisches Gewicht
–          Lauf- und RIS-Wechsel problemlos möglich
–          2-teilige Gearbox

Negativ

–          manche Exemplare weisen ein leichten Spiel zwischen Upper- und Lower auf
–          leichte Farbunterschiede zwischen den Teilen im Eloxal
–          mit MTR Stock kaum Platz für Akkus